Die AGMB führt seit 2010 in loser Reihenfolge "Fortbildungen zwischen den Tagungen" durch.

 

2016 - Forschungsunterstützung durch Medizinische Bibliotheken

ReferentInnen:
Vanessa Proudman, Academic Library Consultant, Proud2Know, 's-Hertogenbosch, the Netherlands*
Henriette Senst, Bibliotheksleiterin, Robert Koch-Institut, Berlin
Dr. Oliver Obst, Bibliotheksdirektor, Zweigbibliothek Medizin, Universität Münster

Termin:
Montag/Dienstag, 23./24. Mai 2016; Montag von 11-18 Uhr (mit anschließendem gemeinsamen Abendessen), Dienstag von 9 bis 13 Uhr

Ort:
Zweigbibliothek Medizin, Universität Münster, Großes Sitzungszimmer

Teilnahmegebühr:
140 EUR (beinhaltet Mittag- und Abendessen)

Anmeldung:
per E-Mail an Dr. Iris Reimann (reimann@ub.rwth-aachen.de)

Übersicht:
Das alle sechs Jahre stattfindende Zukunftskolloquium der Zweigbibliothek Medizin der Universität Münster ist den drängenden Fragen des Medizinischen Bibliothekswesens gewidmet. Während dieses zweitägigen Workshops wird es die folgenden drei Sessions geben:
Session 1: Services für Forscher anhand des Research Life Cycle. Von inspirierenden Vorbildern aus der ganzen Welt lernen (H.Senst, V.Proudman).
Session 2: Forschungsunterstützung: Wie erreiche ich die Stakeholder zielgerichteter. (Gruppenarbeit, V.Proudman).
Session 3: Zehn Produkte, für die Ärzte und Forscher Sie lieben werden (O.Obst, V.Proudman).
Des weiteren werden Belange diskutiert, die im täglichen Arbeitsleben der Teilnehmer von Interesse sind. Hierfür werden Sie gebeten, Fragen, die im Kolloquium behandelt werden sollen, bis zum 1. Mai an obsto@uni-muenster.de zu senden.

Zielgruppe:
Dieser Workshop richtet sich an Leiter und Leiterinnen von Medizinbibliotheken an Universitäten und Forschungseinrichtungen und darüber hinaus generell an Medizinbibliothekare, die den Wert ihrer Bibliothek für Benutzer kennen und steigern möchten.

Ziele:
Im Workshop werden die Kernthemen behandelt, was bibliothekarische Dienstleistung im Bereich Forschungsunterstützung vermag, was Erfolg verspricht und was nicht, was eingekauft werden (muss) und was auf eigenen Fähigkeiten und Kenntnissen beruht. Die Teilnehmer nehmen eine nach dem Research Life Cycle strukturierte Übersicht der eigenen, forschungsorientierten Dienstleistungen mit nach Hause. Die Teilnehmer haben nach dem Workshop Ideen, wie sie in Erfahrung bringen, was ihre Forscher brauchen. Die Teilnehmer haben Kommunikationswege kennengelernt, um mit den Wissenschaftlern in Kontakt zu kommen. Die Teilnehmer entwickeln ein größeres Verständnis der kritischen Stakeholders auf dem Gebiet der Forschungsunterstützung.

Methoden:
Dieser hoch interaktive Workshop basiert auf einer bewährten Mischung von Impulsreferaten, Diskussionen und Gruppenarbeit und bietet ausreichend Zeit für die Beantwortung von Fragen.

Vanessa Proudman begleitet europaweit wissenschaftliche Bibliotheken auf ihrem Weg hin zu fachlich hochkompetenten, innovativen digitalen Bibliotheken. Ein besonderer Schwerpunkt hierbei ist die Unterstützung von Wissenschaftlern. Je nach Bedarf umfasst ihre Leistung Audits, strategische Planung, Workshops oder die Umsetzung von Projekten. Vanessa studierte am University College London. Sie befasst sich seit über 20 Jahren mit der Verwaltung von digitalisierten wissenschaftlichen Informationen, anfänglich bei einer mit der UNO verbundenen Forschungseinrichtung in Wien. Seit mehr als zehn Jahren unterstützt sie Universitätsbibliotheken, Stiftungen und Forschungseinrichtungen aus einem guten Dutzend Länder. Sie spricht fließend Englisch, Deutsch und Niederländisch.

Henriette Senst (M.A.LIS) ist Bibliotheks- und Informationswissenschaftlerin und war als solche bereits in Einrichtungen unterschiedlichster Wissenschaftsdisziplinen tätig (Ingenieurwesen, Theologie, Medizin). Bei ihrer Arbeit hat sie stets die jeweilige Institution und deren "Mission" als Ganzes im Auge und blickt dabei weit über den bibliothekarischen Tellerrand hinaus. Im Robert Koch-Institut, wo Henriette Senst heute tätig ist, entwickelt sie mit ihrem Team forschungsbezogene Dienstleistungen, die längst über die klassischen Anforderungen der Informationsbeschaffung und –vermittlung hinausgehen. In ihrer Vision von der Ausrichtung zukünftiger Bibliotheksarbeit nimmt die Bibliothek eine zentrale und aktive Rolle bei Unterstützung der Wissenschaftler in allen Belangen der Informationsinfrastruktur einer Institution ein.

Oliver Obst studierte in Aachen und Freiburg Diplom-Biologie. Nach erfolgreichem Bibliotheksreferendariat an der FHBD in Köln leitet er seit 1996 die Zweigbibliothek Medizin der Universitäts- und Landesbibliothek Münster. Seine Interessen sind Publikationswesen, Marketing, Open Access, E-Books, Social Media, iPads, die Zukunft der Bibliotheken sowie Herausforderungen durch sich wandelnde Benutzerbedürfnisse.

2014 - Systematisch recherchieren – eine Einführung

Referentinnen:

Carol Lefebvre (Independent Information Consultant, Lefebvre Associates Ltd, Oxford, UK und Co-Convenor, Cochrane Information Retrieval Methods Group) Maria-Inti Metzendorf (Trials Search Coordinator, Cochrane Metabolic and Endocrine Disorders Group, Düsseldorf)

Termin: Donnerstag, 13. November 2014, 10 - 17 Uhr

Ort: Heinrich-Heine Universität, Düsseldorf – O.A.S.E

Zielgruppe: Medizinische Bibliothekare und Informationsspezialisten

Sprache: Englisch und Deutsch (einige Inputs erfolgen auf Englisch, Diskussionen können auf Deutsch erfolgen)

Teilnahmegebühr: 70 EUR

Anmeldung: per E-Mail an Eike Hentschel (hentschel@ub.uni-kiel.de)

Eine ausführliche Inhaltsbeschreibung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Die Referentinnen werden den angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern außerdem ermöglichen, vorab Fragen und Wünsche zu äußern, die in der Veranstaltung berücksichtigt werden.

2013 - Literaturverwaltung mit EndNote

Literaturverwaltung mit EndNote X6 am 09.04.13

Unser Kursangebot richtet sich an Einsteiger mit geringen oder gar keinen Vorkenntnissen des Programmes EndNote. Wir möchten mit dem Kurs Personenkreise ansprechen, die sich generell über das Programm EndNote informieren möchten, Überlegungen haben eigene Schulungen anzubieten, für Ihre Einrichtung Literaturrecherchen durchzuführen haben oder die EndNote für ihre eigene Publikationstätigkeit verwenden möchten.

Im Kurs sollen die folgenden Themen angesprochen werden:

Import bibliografischer Daten aus ausgewählten Literaturdatenbanken (PubMed, Web of Science, Bibliothekskatalog), Literatursammlung verwalten, eigene Datensätze anlegen, Kategorien definieren, Inhaltliche Sortierung mit Hilfe von „Groups“, Suchen und Verknüpfen von Volltexten, Zitieren und Auswahl von Zitierstilen, Bearbeitung von Zitierstilen und Erstellen von Literaturverzeichnissen.

Der Kurs ist als Präsentation aufgebaut, wobei wir uns viel Zeit für Ihre Fragen nehmen möchten. Sie sind eingeladen Ihr eigenes Notebook mit einer EndNote Installation mitzubringen. Die UB Kiel stellt Ihnen einen Zugang zum internen WLAN über eine Gastkennung zur Verfügung. Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung an, ob Sie Ihr eigenes Notebook mitbringen.

Wenn Sie bereits im Vorfeld des Kurses Fragen zu EndNote haben, dürfen Sie diese gerne vorab an den Kursleiter Oliver Weiner richten (Tel. 0431/880-5736, E-Mail weiner@ub.uni-kiel.de). Wir werden die Fragestellung dann im Kurs aufgreifen und eingehender besprechen.

Schulungsort: Universitätsbibliothek Kiel, Schulungsraum 1 im EG rechts von der Eingangshalle, Leibnizstr. 9, 24118 Kiel

2013 - PubMed-Workshop 

PubMed-Workshop am 18.04.13

- Vorstellung von PubMed (Inhalte, Strukturen)

- Thematische Suche mit Stich- und Schlagwörtern (MeSH)

- Eingrenzung der Suchergebnisse mit Limits

- Advanced Search (Search Builder)

- Nutzung von MyNCBI (Suchstrategien speichern, Collections anlegen etc.)

- Arbeiten mit RSS-Feeds

- Formale Suchen mit dem Single Citation Matcher

- Didaktische Fragen: Aufbau eigener PubMed-Kurse

Wenn Sie bereits im Vorfeld des Workshops Fragen zu PubMed haben, dürfen Sie diese gerne vorab an den Kursleiter Markus Schmiel richten (Tel. 0511/532-5835, E-Mail schmiel.markus@mh-hannover.de). Wir werden die Fragestellung dann im Kurs aufgreifen und eingehender besprechen.